...dann will ich dir auch mal in einer Bildersprache zum Buch "Elihu" schreiben:

"Ich sitze am Rand meiner dunklen Höhle auf einem Berg und betrachte das darunterliegende Tal und die Welt.
Über die sonnenbeschienene Wiese kommt Elihu und setzt sich zu mir.
Gemeinsam plaudern wir über das was wir erkennen und genießen die Aussicht. Unsere Unterhaltung ist so anregend, dass wir vorerst gar nicht merken wie es im Tal dunkel wird und sich die Nacht auf uns herabsenkt. Seltsamerweise ist Elihu auch weiterhin von einem warmen und sonnigen Licht umgeben das in einem Dreieck die Nacht erhellt.
Gebannt lausche ich seinen Erzählungen ohne dabei müde zu werden.
Am nächsten Morgen, oder war es schon vormittags, tanzte singend ein Kind aus dem Tal über den Berg herauf und riß uns aus unserer Unterhaltung. Elihu reichte mir
die Hand, und ich verließ meine Höhle.
Beim Verlassen meiner Höhle verschmolz Elihu mit mir, sodass ich, eins geworden, selber singend über die Wiese tanzte.
Fazit - es gibt einen Güteunterschied, der im Verschwinden der Angst und im Annehmen der Wärme d.h. der Liebe liegt."

Margarete Standfest
www.standfest.com


Dieses Bild meines Onkels Franz Wallner
wünschte sich Margarete Standfest zu ihrem Brief