PRESSEMITTEILUNG, 4.12.2004
(zur freien, weiteren Verwendung)
Das Buch „ELIHU; Hinterlassene Aufzeichnungen aus der Ewigkeit“ wurde im Herbst 2004 auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Das Buch wurde in Anthroposophischen und Theosophischen (philosophischen) Kreisen mit Interesse aufgenommen und es scheint derzeit auch ein Diskussionsabend in „Mensa-Kreisen“ wahrscheinlich. Derzeit (Dezember 2004) wird eine Übersetzung in slowakischer Sprache vorbereitet.
DER INHALT:
Der Name Elihu ist hebräisch, im Alten Testament (Hiob oder Ijob) angeführt und bedeutet "ER ist mein Gott".
Das Buch erzählt über den Fund von Disketten auf einer Müllhalde, in deren Dateien Fragmente einer Wanderung und Belehrung eines Menschen durch Zeiten und Religionen in ungeordneter Reihenfolge gespeichert waren. Anhand dieser Wanderung erfährt Elihu die "Verlagerung" Gottes vom Außen ins Innen: Ein Komapatient (Martin) durchschreitet, angeleitet von "Wesen", seine wichtigsten, bisherigen Leben und erfährt dabei die eigene Wesenheit und damit seine Aufgabe.
Da die Aufzeichnungen Elihus unvollständig und teilweise beschädigt waren, tragen Ergänzungen aus verschiedenen Wissensgebieten durch den Autor zur Verständlichkeit bei.
Das Buch Elihu eröffnet dem Leser überraschende, aber auch völlig neue Einblicke in alte Weisheiten und ermöglicht dadurch neue Denkweisen zu einem neuen Weltbild. Zum Beispiel wird der Leser darauf aufmerksam gemacht, dass der Engel "im Osten" vor dem Paradies Wache hält und was es damit auf sich haben könnte. Auch wird die Frage behandelt, mit welcher Begründung Gott zu Ijob sagen kann: "Und wenn ich das gesamte Universum eines Menschen vernichte, verursacht das nicht einmal ein Kräuseln auf der Oberfläche der Schöpfung!" Warum unterscheidet hier Gott (oder der Schriftsteller des alten Testamentes) zwischen dem Universum und der Schöpfung?
DIES ALLES WIRD LITERARISCH, AUCH UNTER VERWENDUNG TAOISTISCHER STILMITTEL VERSTÄNDLICH UND EMPATHISCH DARGEBRACHT UND IST AUCH LEICHT ZU LESEN UND ZU VERSTEHEN.
Im Buch verschwinden die Grenzen zwischen Elihu dem Autor aber auch dem Leser wegen der logischen Auswirkungen der geschilderten Ereignisse immer mehr, so dass am Ende nicht mehr eindeutig die Person Elihus festzumachen ist.
Wer ist Elihu?
Vielleicht sogar der Leser selbst?
DAS VORWORT IM BUCH (nur hier wird die Quantentheorie zum notwendigen Grundverständnis ausführlicher gestreift):
Von der breiten Öffentlichkeit bisher noch immer weitgehend unbeachtet, wurde in den 80er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts ein das Weltbild entscheidend veränderndes Experiment durchgeführt. Die Auswirkung kann nur mit denen der Paradigmenwechsel vom geozentrischen in ein heliozentrisches und vom theozentrischen in ein anthropozentrisches Weltbild oder den Auswirkungen der beiden Relativitätstheorien verglichen werden.
Die Physiker Alain Aspect, Jean Dalibard und Gérard Roger vom Institut für theoretische und angewandte Optik in Paris bewiesen damit eine der folgenden Möglichkeiten:
1. entweder gibt es eine Kommunikation zwischen getrennten Objekten, sowohl in die Zukunft wie auch in die Vergangenheit und diese in Überlichtgeschwindigkeit,
2. oder die Welt ist nicht in separierbare Einzelheiten teilbar.
Physiker gehen davon aus, dass subatomare Teilchen (Partikel) über eine Drehung (Spin) verfügen. Wenn man verschiedene Partikel miteinander vergleicht, fällt auf, dass sie sich in unterschiedlicher Weise drehen (nebenbei gibt es da auch die "unverständliche" Besonderheit, dass ein Elektron nach einer Drehung um 360 ° erst eine halbe Umdrehung machte, zur vollständigen Umdrehung benötigt es 720 °).
Allgemein und äußerst vereinfacht dargestellt, sah das Experiment des Teams um Aspect und dessen Nachfolgeexperimente folgendermaßen aus:
Ein Photon mit einer bestimmten Drehung (Spin), nennen wir sie 0, wurde "geteilt". Es stellte sich heraus, dass beide neuen Teile in Summe wieder die Drehung 0 besaßen (also z.B. +1 und -1). Die Teilchen in ihrer Gesamtheit bildeten zwar eben unterschiedliche Teilchen, der Gesamtzustand "ihrer Welt" (Drehung 0) änderte sich aber nicht.
Die Teilchen entfernten sich voneinander. Nach einer Weile wurde eines dieser "Zwillingsteilchen" beeinflusst, um seine Drehung zu ändern. Die Drehung des beeinflussten Teilchens änderte sich daher auf (sagen wir) +2. Gleichzeitig wurde der Spin des anderen der beiden Zwillingsteile gemessen und es stellt sich heraus, dass sich der Wert sofort auf -2 geändert hatte.
Es musste also eine Kommunikation der doch getrennten Teilchen stattgefunden haben. Das Bemerkenswerte dabei war die Tatsache, dass die beiden Teilchen sich schon so weit voneinander entfernt hatten, dass die Kommunikation sich in einer Überlichtgeschwindigkeit fortpflanzen hätte müssen, die aber nach der Relativitätstheorie unmöglich wäre.
Das eindeutige Ergebnis des Versuches war daher, dass sich der Gesamtzustand (oder die Gesamtaussage) von ehemals zusammengehörenden Objekten nicht verändert. Und, was seltsam ist, dass Änderungen eines Objektzustandes sofort und unmittelbar, ohne Rücksicht auf die Entfernung, an andere, ehemals zusammengehörende Objekte "mitgeteilt" werden, wobei die Form der Kommunikation nicht vorstellbar ist.
Nochmals sei klargestellt, dass die Terminologie zur Beschreibung des Experimentes ganz vereinfacht und populär dargestellt wurde, das Ergebnis war aber eindeutig das oben angeführte.
Eine (vielleicht eher paradoxfreie) physikalische Erklärung wäre die, dass die beiden Teile gar nicht von einander getrennt waren und nur die "Erziehung" des Menschen zu der Annahme der Getrenntheit führte!
Was gibt es für Auswirkungen, wenn der "Urknall" in dieses Gedankenmodell einbezogen wird! Eine unmittelbare Verbindung aller erkennbaren und auch unentdeckten Objekte, aber auch Vorstellungen!
In der "Kritik der reinen Vernunft" sagte Kant: "Der Mensch hat bisher geglaubt, seine Erkenntnis richte sich nach den Gegenständen der Außenwelt. Der Mensch ist ein verschwindendes Pünktchen im Weltall, aber dieses Nichts gibt dem Weltall seine Gesetze!"
„ELIHU“ IN VERBINDUNG ZU TEILHARD DE CHARDIN: „DER MENSCH IM KOSMOS“:
Erstmals kann in diesem Buch das Ziel der Evolution der menschlichen Bewusstseins, den Omegapunkt (nach Teilhard de Chardin erahnt und definiert werden. Es wäre dies, hier einfach ausgedrückt, die eigene Göttlichkeit des Menschen! Von diesem Gesichtspunkt aus wurden im Buch „Elihu“ verschiedene Religionen (inklusive Christentum) und Wissenschaften vereinbart. Möglicherweise hätte de Chardin in seinem Buch „Der Mensch im Kosmos“ keinen anderen „Omegapunkt“ gesehen, wenn er anstatt Gott außerhalb des Systems, ihn innerhalb postuliert hätte. Zum Unterschied zu „Der Mensch im Kosmos“ ist der Autor folgender Meinung: Die Psychologie (C.G. Jung) spricht vom „Schatten“, wenn der Mensch eine seiner Wesensart nicht wahrhaben will und ihm (den Menschen) diese dann im Außen mächtig entgegentritt. Dies ist zum Beispiel Gott aber auch „das Böse“ (das de Chardin nicht näher erläutert). Zur Individuation müssen Schatten integriert werden! Das gibt – zum Unterschied zu de Chardin – jeder Religion die gleiche Daseinsberechtigung, das Christentum ist nur "unserer" Kultur, aber mittlerweile auch der unverzichtbaren Aufklärung näher, und nur deshalb für de Chardin die einzige zukunftsweisende (zum Punkt Omega). Es verwunderte den Autor immer, wie solche grandiose Denker wie z.B. de Chardin (aber auch Jung, David Bohm usw.) immer wieder den großen Denkentwurf scheuen, nachdem einzig der Mensch das Licht des Bewusstseins aussendet, nur er Lichtspender ist und daher nur er (der tätige) Gott selbst sein kann. Nur Meister Eckehard wagte sich fast zu der Äußerung, die er klar andeutete, aber dann doch nicht aussprach (allerdings war Eckehard als "Ketzer" schon verdächtigt, er entkam der Verurteilung nur, in dem er vorher starb).
Eine solche Denkungsweise führt aber keinesfalls zu einer „Überheblichkeit“, denn – wie die Quantenphysik beweist – besteht das Universum (wenn überhaupt real), dann in einer untrennbaren Einheit, jeder Teil ist für jeden Teil höchstverantwortlich, letztendlich ist ja jeder Teil er selbst! Das wird in „Elihu“ nahe gebracht.
Es geht in "Elihu" auch um einen Ausweg aus einer „ziellosen Bewusstheit“ (wie de Chardin es formulierte). Wie de Chardin ist der Autor der unbedingten Ansicht, dass ohne ein im Bewusstsein klar formuliertes Ziel, die Menschheit in ihrer Existenz gefährdet scheint.
Gerade davon soll Elihu erzählen.
WEITERES über den Inhalt des Buches, das Motiv und viele Details (auch Leseproben) könnten Sie auf der Internetseite http://elihu.wolfgangwallnerf.com nachlesen.
ELIHU, von WOLFGANG WALLNER F.
ISBN 3-902159-13-8, jbl-verlag
DER BEIPACKZETTEL: Wie weiter oben (Der Inhalt) angeführt, handelt es sich nicht um ein wissenschaftliches Buch. Vielmehr sollte das Buch einfach gelesen werden. Es könnte wirken!
DER AUTOR:
Wolfgang Wallner F. wurde in Österreich, in Krems an der Donau, geboren und übersiedelte im fünften Lebensjahr mit seiner Familie nach Wien.
Um die Welt kennen und verstehen zu lernen, betrieb er selbständig verschiedene Studien, z.B. in den Gebieten Zellbiologie, Relativitätstheorie, Quantenphysik, Kosmologie, Psychologie und Philosophie um endlich darauf zu kommen, dass ausschließlich die eigene Psyche den Dingen Wert oder Unwert gibt. Die Beschäftigung mit der Bibel, mit östlichen Philosophien aber auch mit Teilen der Alchemie (C.G. Jung), mit Meister Eckehart, Jakob Böhme, Martin Buber und anderen Denkern und Dichtern führte geradewegs zu dem Auffinden der Disketten und damit zu "Elihu".
KONTAKT und weitere Werke: www.wolfgangwallnerf.com